Danke für Euer kontinuierliches Feedback und die vielen Verbesserungsvorschläge, die uns ständig erreichen. Wieder stehen einige wichtige Änderungen bei designenlassen.de an, die wir ohne große Vorrede hiermit ankündigen und erklären wollen:
Erhöhung der Mindestpreisgelder
Seit fast 3 Jahren sind die Mindest-Preisgelder auf unserer Plattform konstant. Für ein Logo musste ein Auftraggeber in der Vergangenheit mindestens 200€ Preisgeld ausschreiben. Unsere Preisgeldempfehlung beim Projektstart betrug 300€. Wir haben schon des öfteren über eine Erhöhung der Mindestpreisgelder nachgedacht. Bisher haben wir das jedes Mal verworfen. Um ehrlich zu sein hatten wir einfach Angst, dass uns aus einer Erhöhung der Mindestpreisgelder ein Wettbewerbsnachteil erwächst. Man darf ja nicht vergessen, dass wir nicht die einzige Designplattform auf dem Markt sind und dass unsere Wettbewerber gleich hohe oder niedrigere Mindestpreise haben.
Auf der anderen Seite kann es aber auch nicht sein, dass diese Limits jahrelang nicht angehoben werden und keiner sich traut der Erste zu sein. Stichwort Inflation… Aus diesem Grund haben wir uns jetzt dazu entschlossen die Limits leicht anzuheben. In jeder Kategorie steigen die Mindestpreisgelder um 5-10€. Bei einem Logo geht es jetzt beispielsweise bei 205 € los, unsere Empfehlung und Standard-Vorgabe lautet zukünftig 310 €.
Die Erhöhung der Mindestpreise tritt sofort in Kraft.
Vergütung für Gewinner sinkt auf 85% des Preisgeldes
Bisher haben wir vom Preisgeld 87% an den Gewinner-Designer ausgezahlt. Diese Vergütung wird auf 85% gesenkt. Dass diese Änderung keine Begeisterungsstürme bei den teilnehmenden Designer auslösen wird ist uns klar. Als Hintergrundinformation wollen wir hier kurz erklären, was eigentlich vom Preisgeld bei uns ankommt. Vielleicht können wir dadurch auf ein wenig mehr Verständnis hoffen.
Nehmen wir an ein Auftraggeber zahlt 200€ Preisgeld bei uns ein. Davon bleiben zunächst ca. 3-3,5 %, also etwa 7 € beim Payment-Anbieter. Zusätzlich müssen wir von dem ausgezahlten Preisgeld 3,9%, ab 2013 dann 4,1% an die Künstlersozialkasse (kurz KSK) abführen, gerundet sagen wir mal 7€. Die KSK fällt kurioserweise immer an, egal ob der Gewinner-Designer dort versichert ist oder nicht, also auch wenn er beispielsweise aus dem Ausland kommt. Zusätzlich müssen dann noch die Kosten für das Handling der Zahlungen und Buchungen umgelegt werden, da kann man mit ca. 1%, also 2€ rechnen. Last but not least kommt dann noch eine Umlage für mögliche Betrugsfälle hinzu, hier kann man von ca. 0,5%, also 1€ ausgehen. Summa summarum sind das etwa 8,5% “Schwund”, der Rest ist unser Deckungsbeitrag für den Betrieb der Plattform und unsere Marketing-Ausgaben. Uns war es wichtig die Senkung der Vergütung mit der Erhöhung der Mindestpreise zu verbinden. Denn so kommt jetzt trotz Absenkung mehr Geld als vorher beim Designer an. Bei 300€ Preisgeld-Empfehlung und 87% Vergütung wurden bisher 261€ ausgezahlt, bei 310 € Preisgeld-Empfehlung und 85% Vergütung kommen jetzt 263,50€ beim Designer an.
Die Änderung der Vergütung tritt für alle bestätigten Datenübergaben ab dem 15.12.2012 in Kraft.
Namensfindungs-Projekte nur noch mit garantiertem Preisgeld – testweise
Obwohl wir sehr wenige Rückerstattungen haben (die Quote schwankt zwischen 5% und 10% bei Vorkasse-Projekten) ärgern wir uns jedes Mal, wenn kein Gewinner gekürt wird und alle Kreativen leer ausgehen. Mit Abstand die meisten Rückerstattungen erfolgen in der Kategorie Namensfindung. Viele Kreative haben uns aus diesem Grund schon darum gebeten die Kategorie Namensfindung nur noch mit garantiertem Preisgeld anzubieten. Das werden wir jetzt testweise einführen und hoffen darauf, dass unsere Auftraggeber uns nach wie vor das Vertrauen schenken und ihre Namensfindungsprojekte bei uns ausschreiben. Und wir hoffen natürlich, dass die Community bei Namensfindungen jetzt zu ganz neuen Höchstleistungen aufläuft, schließlich gibt es immer garantiertes Preisgeld
Die Änderung bei Namensfindungs-Projekten tritt sofort in Kraft.
Wie immer freuen wir uns auf Euer Feedback!
Nachtrag vom 26.2.2013 zu Namensfindungs-Projekten: Leider ist nach der Änderung und Verpflichtung zu garantiertem Preisgeld die Projektanzahl sehr stark eingebrochen, wir haben seitdem nur noch halb so viele Namensfindungs-Projekte. Wir haben uns daher jetzt entschlossen bei der Namensfindung die Preisgeld-zurück-Garantie wieder anzubieten.