Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Neue Funktionen und großes Update zum neuen Jahr

Mittwoch, 11. Januar 2012

Zu allererst  wünschen wir allen Mitgliedern unserer Community ein erfolgreiches neues Jahr 2012! Mögen alle mit dem neuen Jahr verbundenen Wünsche in Erfüllung gehen und möglichst viele Vorsätze umgesetzt werden! Auch wir haben uns einiges für das neue Jahr vorgenommen und die letzten Monate im Hintergrund hart gearbeitet. Hier die wichtigsten Neuerungen:

  • Direktbeauftragung
  • Ausschreibungen
  • Neues Design

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Direktbeauftragung

Diese Funktion wurde immer wieder gefordert und ist jetzt endlich umgesetzt! Ab sofort können Designer ohne vorgeschalteten Wettbewerb vom Auftraggeber direkt online beauftragt werden. Hierzu gibt es jetzt einen Button “Angebotsanfrage für Direktauftrag” auf der Profilseite jedes Designers. Mit der Angebotsanfrage wird die gewünschte Leistung beim Designer angefragt und dieser antwortet dann mit einem Angebot samt Preisangabe. Der Preis kann dann noch zwischen Auftraggeber und Designer verhandelt werden.

Sind sich beide Parteien einig, so kann der Auftraggeber das Angebot annehmen, das Budget einzahlen und der Designer kann mit der Umsetzung der Aufgabe beginnen. Die Angebotsanfrage ist für den Auftraggeber kostenlos!

Der Nutzen: Auftraggeber können schnell und unkompliziert Anschlussaufträge vergeben und Designer profitieren von zusätzlichen Umsätzen. Die Abwicklung verläuft für alle Beteiligten sicher über die Plattform. Der Designer beginnt erst zu arbeiten wenn das Geld eingezahlt ist, die Auszahlung des Geldes erfolgt erst, wenn die Leistung erbracht ist und der Auftraggeber zufrieden ist.

Ausschreibungen

Bei umfangreichen Designprojekten, beispielsweise größeren Print- oder Online-Projekten stieß die Plattform bisher an ihre Grenzen. Zum einen war es für Auftraggeber sehr schwierig, das “richtige” Budget für ein umfangreiches Projekt festzulegen. Zum anderen mussten Designer viel Vorleistung erbringen, ohne zu wissen, ob sie am Ende auch den Zuschlag erhalten.

Um für beide Seiten eine gute Lösung zu finden haben wir lange verschiedene Möglichkeiten durchdacht und ein spezielles Ausschreibungsmodell entwickelt:

  • Bei umfangreichen Designprojekten gibt der Auftraggeber zukünftig kein festes Preisgeld, sondern einen Budgetrahmen vor
  • Designer können dann Details per Kommentarfunktion oder privater Nachricht klären und anschließend ein Angebot für die geforderte Leistung und optional eine Vorleistung abgeben. Bei einem umfangreichen Web-Projekt könnte beispielsweise eine Unterseite als Vorleistung gestaltet werden.
  • Die Angebote werden von designenlassen.de überwacht, um Seriosität und Ernsthaftigkeit zu gewährleisten
  • Der Auftraggeber entscheidet sich dann am Ende auf Basis der Angebote, der Bewertungen und der Vorleistungen für den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.
  • Die Projektabwicklung, Datenübergabe und Bezahlung erfolgt dann wie üblich über die Plattform.

Durch den neuen Projekttyp wollen wir mehr Potential für alle Beteiligten schaffen. Designer sollen größere Budgets über die Plattform akquirieren können und Auftraggeber sollen auch umfangreichere Projekte über designenlassen.de abwickeln.

Neues Design

Ist Euch unser neues, super-schickes Design schon aufgefallen? Wir sind sehr stolz darauf und freuen uns über die optische Verschönerung der gesamten Seite! Unser Dank geht ganz besonders an den Designer santosch (Mitglied der designenlassen.de Community), der sich in dem von uns ausgeschriebenen Wettbewerb mit großem Engagement beteiligt und am Ende auch den Zuschlag bekommen hat. Vielen Dank auch für die schnelle und ideenreiche Umsetzung der vielen Unterseiten!

Was meint Ihr zu den zahlreichen Neuerungen? Wir freuen uns auf Feedback!

designenlassen.de wird 3 Jahre alt + Tolles Gewinnspiel *UPDATE*

Mittwoch, 09. November 2011

designenlassen.de gibt es jetzt schon 3 Jahre. Wir bedanken uns bei euch für euer Vertrauen in die Plattform und all das positive Feedback, dass wir über die Jahre hinweg bekommen haben.

Natürlich soll dieser Anlass auch gefeiert werden. Wir haben uns ein tolles Gewinnspiel für euch ausgedacht. Für 3 Jahre designenlassen.de gibt es auch 3 attraktive Preise zu gewinnen.

Nun fragt Ihr euch wahrscheinlich wie ihr teilnehmen könnt? Ganz einfach:

1. designenlassen.de-Facebook-Fan werden (Hier geht es zur Facebook-Seite)

2. In das Formular eintragen (Tab:Gewinnspiel)

(Teilnahmeschluss: 08.12.2011)

Wir drücken euch die Daumen!

- Euer DL-Team!

————-UPDATE————-
Das Gewinnspiel wurde beendet! Vielen Dank für eure Teilnahme. Hier die glücklichen Gewinner:

1x iTunes Karte geht an: Stefanie Wenzlick
1x iPod shuffle geht an: Andreas Sondermann
1x Amazon Kindle eReader geht an: Sandra Friedrich

Die Gewinner werden in kürze per Mail benachrichtigt.
An alle die nicht gewonnen haben: Tröstet euch, wir werden in naher Zukunft wieder tolle Preise verlosen.

Designer-Interview: 10 Fragen an davidwaschk

Montag, 10. Oktober 2011

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de-Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die auf designenlassen.de besonders aktiv sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns David (designenlassen-Benutzername davidwaschk) Rede und Antwort

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?

Direkt kann ich das nicht wirklich sagen, mit 14 Jahren habe ich zuerst angefangen erste kleinere Internetseiten zu erstellen und mich mit HTML auseinander zu setzen. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich immer Webdesigner werden, hatte aber nur Ahnung im Umgang mit Paint und dem Windows Texteditor. Mit 16 ca. hatte ich dann erste Erfahrungen mit Photoshop gesammelt, da kannte ich aber noch nicht den Unterschied zwischen Pixeln und Vektoren. Durch ein Jahres-Praktikum lernte ich dann mehr über die Arbeit eines Grafikdesigners, was mir sehr gefiel. Ich machte nach mehreren erfolglosen Bewerbungen, vieler privater Weiterbildungen in Design, Webprogrammierung, Videoschnitt, Animation usw. dann schliesslich eine Ausbildung als Mediengestalter in Digital- und Printmedien in einer Werbeagentur, was mir auch nochmal viel Erfahrungen, vor allem auch im Umgang mit Kunden und der Kommunikation mit ihnen einbrachte. Ab Januar 2011 hatte ich mich dann schließlich selbstständig gemacht.§§§

Du hast bei designenlassen.de schon mehrere Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?

Ich lese mir das Briefing genau durch und versuche viel mit dem Auftraggeber zu kommunizieren.Ich versuche den Geschmack des Kunden zu treffen und gebe dem Design trotzdem eine individuelle und persönliche Note. Wichtig ist auch der Sprung über den eigenen Schatten.

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?

Ich habe viele positive Erfahrungen gesammelt, vorallem habe ich durch andere Designer viel dazu lernen können und konnte mich selber weiterentwickeln. Ich habe andere Designer und Auftraggeber kennengelernt, zu denen ich immer noch sehr guten Kontakt habe. Leider habe ich auch negative Erfahrungen gemacht, was den Klau von Designs und den eigenen Ideen angeht.

Welche Chancen bietet Dir als Freiberufler designenlassen.de?

Der Austausch mit anderen Designern, sowie die Chance an Aufträge zu kommen und sich auf internationaler Ebene zu beweisen.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?

Ja, ich wurde auch weiter empfohlen und konnte meinen Kundenstamm dadurch erweitern.

Wie sieht der Prozess der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?

Ich lese mir das Briefing genau durch, denke dann viel über mögliche Designs nach, fern ab von PC und Stift. Anschließend scribble ich die möglichen Designs und setze eine Auswahl an dem PC um.Manchmal entwerfe ich das Design sofort am PC.

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?

Ich bin auf jedes einzelne Design gleichermaßen stolz. Die gewonnenen, wie auch die, mit denen ich nicht gewonnen habe.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?

Ich sehe oft den Kontakt mit dem Kunden als eine große Herausforderung. Entweder die mangelde Kommunikation oder die falschen Vorstellungen des Auftragsgebers können oft zu Missverständnissen führen. Dadurch geht wertvolle Entwurfs-Zeit verloren.Es macht dennoch Spaß und an Herausforderungen wächst man stetig.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?

Lebt euren Traum, lasst euch nicht unterkriegen und versucht immer das Ziel vor Augen zu haben.Aber wichtig ist auch der Weg zum Ziel, sammelt Erfahrungen, lernt so viel wie möglich. Kreativität und “zeichnen können” ist nicht alles.Geht mit einem Notizblock an die frische Luft und lasst euch inspirieren!

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?

designenlassen.de bietet Designern die Möglichkeit, sich in einem (manchmal) fairen Wettbewerb zu beweisen und auch eine Verbindung zwischen Designern und Auftraggebern zu schaffen die weiter ausgebaut werden kann. Vielen Dank dafür und für das Interview. Ihr leistet sehr gute Arbeit!

Vielen Dank an David für die Beantwortung der Fragen. (Website: www.davidwaschk.de)

Unser eBook zum Thema Corporate Design steht zum Download bereit

Dienstag, 04. Oktober 2011

Wir möchten euch heute unser eBook „Corporate Design für Existenzgründer – alles was man wissen muss“ vorstellen.

Hier erfahrt ihr kurz und bündig, was ein gutes Corporate Design ausmacht, welche grundlegenden Elemente es besitzt und wie man mit dem Thema Markenschutz umgehen sollten.

Das eBook kann ab sofort unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden.

eBook: Corporate Design für Existenzgründer – alles was man wissen muss

Viel Spaß beim lesen! §§§

Designarbeiten richtig abrechnen – typische Fehler bei der Abrechnung

Montag, 22. August 2011

Unser Kooperationspartner fastbill hat dankenswerterweise als Gastbeitrag für unseren Blog diesen Artikel mit vielen nützlichen Tipps für den Rechnungsversand verfasst. Danke fastbill!

Designer und Kreative sind oft auf kurzfristige Zahlungen von Kunden angewiesen. Nicht selten werden unbezahlte Vorausleistungen erwartet. Dazu gehören neben einer korrekten Zeiterfassung und –abrechnung ebenso gewisse Grundregeln beim Rechnungsversand. Meist sind es Formfehler, die zu Problemen oder unangenehmen Rückfragen führen. Darüber können diese Fehler dem Kundenverhältnis nachhaltig schaden, wenn z.B. der Kunde seine gezahlte Vorsteuer nicht wieder bekommt.
Damit der Buchhaltungs- und abrechnungsalltag nicht nerviger wird als er ohnehin schon ist, sollte man folgende Tipps beachten:

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1. Zeiten genau erfassen und abrechnen

Schluss mit ungefährer Daumenschätzung und Abrechnung der Arbeitszeiten nach Bauchgefühl. Wer sich selbst einen Gefallen tun will, der sollte unbedingt seine Arbeitszeiten erfassen, und zwar möglichst genau. Wie viel dieser Stunden später an den Kunden verrechnet werden, ist jedem selbst überlassen. Die Selbstkontrolle wird aber erst möglich, wenn der Überblick über die tatsächlich geleisteten Zeiten vorhanden ist.

Bei der Abrechnung sollte im Zweifel immer ein detaillierter Zeitreport inkl. Arbeitsergebnisse anhängen. Wer z.B. ein Logo beauftragt und nachher 5 Arbeitsstunden bezahlen soll, für den wirkt der Preis ggf. recht hoch.

Sind die Zeiten allerdings aufgeteilt und nachvollziehbar dargestellt, dann wird es auch für den Kunden transparenter. So könnte statt „Logo = 5 Stunden“ z.B. auch „1 Stunden Recherche und Konzept, 2 Stunden Entwurf, 1 Stunde Abstimmung, 1 Stunde Korrekturen und Finalisieren“ auf dem Report stehen.

2. Rechnungen richtig und „korrekt“ verschicken

Es ist längst nicht mehr unüblich Rechnungen als PDF per E-Mail zu verschicken. Warum auch nicht. Es geht deutlich schneller und ist viel günstiger. Aber gerade hier lauert oft ein großes Fehlerpotential. Wer seine Rechnungen elektronisch erstellt und verschickt, der sollte unbedingt die gesetzlichen Grundlagen der Rechnungsübermittlung und -archivierung beachten.

Grundsätzlich gilt, dass Rechnungen i.d.R. 10 Jahre im Original aufbewahrt werden müssen. Der Originalzustand betrifft die Form der Rechnung, und die wiederum hängt von der Art der Übermittlung ab. Konkret bedeutet das, dass eine Rechnung, die per Mail verschickt wird, auch elektronisch archiviert werden muss. Ein Ausdruck in Papierform reicht hier nicht aus. Papierrechnungen müssen entsprechend in Papierform aufbewahrt werden. Zwar gibt es auch Sonderfälle und Ausnahmeregelungen, aber wer nichts falsch machen möchte, der sollte diese Grundregel beachten. Zusätzlich muss jeder Designer dafür sorgen, dass das Rechnungsarchiv nicht fahrlässig durch äußere Einflüsse beschädigt werden kann. Die Aktenordner sollten also nicht im Regen stehen und das Online Archiv auf einem professionellen Server liegen.

3. Digitale Signatur bei Rechnungen mit Vorsteuer

Sobald ein Designer der Kleinunternehmerregelung unterliegt, dann ist diese Regel irrelevant. Aber, wer auf Rechnungen Mehrwertsteuern ausweist und an Geschäftskunden schickt, für den gilt der §14 Abs. 3 Nr. 1 UStG. Darin steht, dass eine Rechnung nur dann zum Vorsteuerabzug berechtig, wenn diese eine digitale Signatur enthält. Die Signatur bezieht sich dabei nicht grundsätzlich auf die Gültigkeit der Rechnung, sondern nur ob die Vorsteuer durch den Empfänger geltend gemacht werden kann. Designer, die Rechnungen als Kleinunternehmer schreiben, müssen also nicht digital signieren.

4. Vollständige Angaben auf der Rechnung

Die meisten werden es wissen, aber für viele ist es immer noch eine typische Fehlerquelle: Die Pflichtangaben auf einer Rechnung. Das Umsatzsteuergesetz lässt aber auch hier wenig Spielraum. Auf eine ordentliche Rechnung gehören demnach folgende Angaben:

  • Steuernummer (bekommt man beim Finanzamt, ebenso wie Informationen zu Ausnahmeregelungen)
  • Leistungsentgelt
  • Steuersatz und Steuerbetrag (ggf. Hinweis auf Steuerbefreiung und Kleinstunternehmerstatus unten drunter)
  • Durchlaufende Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Umfang und Art der Leistung
  • Leistungszeitpunkt (oder Zeitraum), der besagt wann die Leistung erbracht wurde.
  • Name und Anschrift des Leistungserbringers (mit korrekter Bezeichnung der Gesellschaftsform) und Leistungsempfänger
  • Beim Versand per Mail muss das Dokument (sofern Vorsteuer enthalten) eine Digitale Signatur enthalten
  • Optional hingegen ist einen Hinweis auf die Zahlungskonditionen (z.B. zahlbar bis…) oder auch eine Unterschrift. Letztere ist aber eher nicht mehr üblich.

5. E-Mail Versand beruht auf Gegenseitigkeit

Der Kunde ist König…ist ein allgemein bekanntes Sprichwort. Das trifft sogar auf den Rechnungsversand zu. Tatsächlich muss der Rechnungsempfänger der Übermittlung der Rechnung per E-Mail grundsätzlich zustimmen. Möchte er die Rechnung lieber in Papierform haben, dann bleiben wenig Alternativen. Die Rechnung muss in dem Fall per Post verschickt werden.  Keine Sorge, sobald ein Kunde die Zustellung per E-Mail nicht explizit bemängelt, gilt dies bereits als stillschweigende Zustimmung und ist in Ordnung. Eine spezielle Form der Zustimmung ist nicht erforderlich.

Wer jetzt Bedenken hat, alles richtig zu machen, der sollte FastBill einmal ausprobieren. Mit dieser schlanken Komplettlösung für Freelancer und Designer macht jeder garantiert alles richtig. Mit FastBill lassen sich tägliche Aufgaben und die Projektarbeit einfach und 100% online abwickeln. Dazu stehen Funktionen wie Zeiterfassung, Kundenverwaltung, Rechnungsverwaltung, Digitale Signatur, Angebote, Mahnungen, Belegerfassung, Rechnungsversand und noch viel mehr zur Verfügung. Für nur 5,95€ im Monat spart man sich viel Zeit und Nerven. Die ersten 3 Monate sind völlig kostenlos und unverbindlich. Jetzt anmelden und die erste Rechnung schreiben mit FastBill in wenigen Sekunden.

Oh happy day – IHK Nürnberg vergibt Gründerpreis an designenlassen.de

Montag, 18. Juli 2011

Wir freuen uns schon seit einigen Wochen über diese tolle Nachricht und dürfen heute damit endlich an die Öffentlichkeit gehen!

Wir sind Preisträger des IHK Gründerpreises 2011 der IHK Nürnberg für Mittelfranken!

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Heute, am 18.7. fand die Preisverleihung im Feuerbachsaal am Nürnberger Hauptmarkt statt. Als eines von drei Siegerunternehmen nahmen wir unsere Auszeichnung von IHK-Präsident Dirk von Vopelius und den Sponsoren in der jeweiligen Wettbewerbskategorie entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € in der von uns belegten Kategorie Markterfolg und Innovation wurde von der HEITEC AG aus Erlangen zur Verfügung gestellt und persönlich vom Vorstandsvorsitzenden, Herrn Richard Heindl überreicht.

Wir danken der IHK Nürnberg und Herrn Heindl persönlich sehr herzlich für diese Auszeichnung. Der Gründerpreis ist für uns ein erneuter Ansporn, uns noch mehr ins Zeug zu legen! Hier der Film zur Preisverleihung:

Spannende Ideen hatten auch die anderen beiden Gewinner, AnRa-Mode und allfra Regionalmarkt Franken zu bieten. Alle Hintergrundinfos zur Preisverleihung und zu den Preisträgern finden sich auf der Seite der IHK-Nürnberg.

Wichtige Änderungen am Seitenkonzept und den AGBs

Donnerstag, 26. Mai 2011

Ausschreibung von Programmierleistungen
Da immer wieder Nachfragen von Auftraggebern nach Programmierdienstleistungen kamen, haben wir jetzt dafür einen Ausschreibungsmechanismus entwickelt und in die Seite integriert. Auftraggeber können die gewünschte Programmierleistung beschreiben und erhalten dann aus der Community Angebote für die Umsetzung. Hierzu eine Bitte: Im Profil können ab jetzt die Programmier-Skills eingetragen werden – bitte gebt diese dort möglichst detailliert an, so dass wir gezielt bei neuen Projekten benachrichtigen können.

Vorkasse-Projekte
Seit ihrer Einführung ist der Anteil der Vorkasse-Projekte beständig gestiegen und liegt mittlerweile bei etwa 80%. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, zukünftig NUR noch Vorkasse-Projekte anzubieten. Das vereinfacht die Abwicklung für Designer und Auftraggeber und bietet allen Beteiligten mehr Sicherheit. Die Handling-Pauschale für die Abwicklung der Zahlungen wird auf 13% (netto) angepasst.§§§

Einfaches Nutzungsrecht
Bei Projekten ohne Verschwiegenheitsvereinbarung (Standard-Projekte) räumen Auftraggeber und Dienstleister designenlassen.de zukünftig ein nicht-exklusives Nutzungsrecht an allen eingestellten Inhalte dergestalt ein, dass designenlassen.de berechtigt ist, diese Inhalte als Referenz zu verwenden oder aber in anderen Medien für Marketingzwecke zu nutzen.

designenlassen.de-credits
Die Schwelle für die Auszahlung der designenlassen.de credits wurde gesenkt, ab jetzt könnt Ihr credits ab einem Kontostand von 25 auszahlen lassen. designenlassen.de credits verfallen zukünftig nach 12 Monaten Inaktivität (keine Änderung des Kontostandes) im credit-Konto des Nutzers. Es wird daher empfohlen, credits zeitnah auszahlen zu lassen. Wir bearbeiten Auszahlungen in der gewohnten Schnelligkeit innerhalb von 1-3 Werktagen.

Die neuen AGBs können hier eingesehen werden: http://www.designenlassen.de/agb.php

Redesign eines Wohnwagen-Klassikers – Designwettbewerb zum Knaus Tabbert Schwalbennest

Dienstag, 12. April 2011

Wir freuen uns, Euch heute einen ganz besonderen Designwettbewerb vorstellen zu dürfen! Ihr habt ab sofort die Möglichkeit, am Redesign eines Designklassikers des deutschen Wirtschaftswunders mitzuwirken – dem Schwalbennest von Knaus Tabbert… Die Knaus Tabbert GmbH ist ein führender Hersteller von Freizeitfahrzeugen in Europa. Zu den Kernmarken der Firma gehört die Marke Knaus, die ihren Ursprung im Jahr 1961 hat. Vor 50 Jahren wurde erstmalig der spätere Wohnwagen-Klassiker „Schwalbennest” gebaut, der aufgrund seiner optisch auffälligen Eiform legendären Ruhm erlangte.

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Das vielfach bestaunte Caravan-Ei war aber auch technisch eine Sensation in Sachen Leichtbau und Aerodynamik und wurde deshalb zum ganz großen Erfolg. Zum 50. Geburtstag der Marke Knaus lässt das Unternehmen diesen Wohnwagen-Evergreen dieses Jahr wieder aufleben und produziert eine Retro-Variante in limitierter Auflage. Die gigantische Nachfrage nach dem Ei hat jedoch alle Erwartungen übertroffen. Deshalb werden ab dem Caravan Salon 2011 „neue“ Schwalbennester produziert. Allerdings sollen sich die neuen „Nester“ optisch signifikant zum Retro-Schwalbennest (siehe Bilder) unterscheiden.

Und jetzt wird es interessant… Das Unternehmen hat die Idee eines Design-Wettbewerbs geboren, bei dem Kunden das letzte Wort haben und über ihr Lieblingsdesign (Exterieur und Interieur) per Abstimmung entscheiden. Der Designwettbewerb wird hier auf designenlassen.de stattfinden. Hier geht´s zum Wettbewerb.
Gestaltet kreative und originelle Außendesigns um dieses Model in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die besten 50 Entwürfe landen mit fünf von Knaus Tabbert vorgegebenen Interieur-Stilwelten auf www.bild.de zur finalen Abstimmung. Am Ende wird es drei Gewinner geben. Die Gewinner-Designs gehen als limitierte Auflage in Produktion.

Was ist für die drei Gewinner drin?:

  • 3 x 800 € Preisgeld
  • Ruhm und Ehre – die Auswahl der besten Designs wird mit starken Medienpartnern durchgeführt
  • Ausstellung der drei Siegerdesigns auf dem Caravan Salon im August 2011
  • Das unbezahlbare Glücksgefühl, wenn man seinen eigenen Wohnwagen-Design-Klassiker auf der Autobahn überholt :)

designenlassen.de auf der START-Messe Nürnberg 2011 – 5 Gästekarten zu vergeben!

Freitag, 08. April 2011

Am 06. und 07. Mai 2011 können sich Unternehmer oder solche die es werden möchten auf der START-Messe in Nürnberg über zahlreiche wichtige Themen bezüglich Gründung, Finanzierung, Unternehmensentwicklung, Weiterbildung, Training/Coaching und allem was noch so dazu gehört, informieren. Das umfangreiche und topaktuelle Vortragsprogramm inklusive spezieller Franchisevorträge kombiniert mit Best-Practices und Gespräche mit anderen Jungunternehmern runden das Angebot der START-Messe ab.

Auch wir von designenlassen.de sind dieses Jahr dabei und bieten euch die Möglichkeit insgesamt 5 Freikarten zu gewinnen. Macht mit und habt so die Chance interessante Informationen Rund um das Thema Gründung und Jungunternehmer zu sammeln.

Wie kommt Ihr zu einer Freikarte? Schreibt einfach einen Kommentar auf unserer Facebookseite! Dort geben wir dann bis spätestens Ende des Monats die Gewinner bekannt.

Besucht uns doch an unserem Stand in der Halle 12 Standnummer E42.

Wir würden uns freuen!

Erfahrungen mit designenlassen.de: Tipps einer Auftraggeberin

Dienstag, 05. April 2011

Frau Sonja Schiller, Marketingberaterin von charismo-marketing.de, startete auf designenlassen.de ein Webdesign-Projekt. Wir wollten wissen, welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat und welche Tipps Frau Schiller anderen Auftraggebern sowie den Designern geben kann.

Erzählen Sie uns ein bisschen was zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Designprojekt?

Hm, wenn Sie erlauben, möchte ich dazu gerne ein bisschen ausholen. Denn für das Designprojekt ist es hilfreich zu verstehen, mit welcher ideellen Motivation ich mich als Marketingberaterin selbstständig gemacht habe. §§§

Als gelernte Werbekauffrau und Fachwirtin für Dialogmarketing habe ich im Laufe meiner Berufsjahre intensiv in den Bereichen Neukundengewinnung, Projektmanagement und Kundenberatung gearbeitet. In meinem Leben als Angestellte ist mir dabei (zumindest theoretisch) oft die bekannte Firmenphilosophie begegnet: „Der Kunde steht bei uns ans erste Stelle“ oder „Bei uns ist der Kunde König“. Klingt gut. Nicht wahr? Ja, das dachte ich auch und wartete hoffnungsvoll darauf, für ein Unternehmen zu arbeiten, indem
Kundeninteressen stärker im Fokus stehen als Chefs- oder Verkaufsinteressen.

Meine Beobachtungen zeigten jedoch, dass vor den Kundeninteressen zuerst noch die Interessen der Unternehmer, Abteilungsleiter und sonstiger Chefs berücksichtigt wurden… „Der Kunde kommt bei uns direkt nach dem oder den Chefs“ klingt aber weitaus weniger attraktiv… Tja, und jetzt bin ich selbst Unternehmerin und versuche es besser zu machen… ;-) Oder zumindest anders. Ob es besser ist, weiß ich erst in ein paar Jahren. Ich versuche, mein Marketing Know-how mit meinen persönlichen Idealen und Wertvorstellungen zu verbinden.

So, und nun zu dem, was ich jetzt tue: Ich verstehe mich als werteorientierte Marketingberaterin und biete meinen Kunden transparente Beratung in allen Belagen rund um ihre Website-Kommunikation. Meine fachliche Spezialisierung liegt darin, potenzielle Kunden bereits bei ihrer Informationssuche in Suchmaschinen (z.B. bei Google) abzuholen und bildhaft gesprochen von da ab an die Hand zu nehmen. Begleitet wird diese fachliche Spezialisierung von meiner persönlichen, visionären Einstellung. In meinem Slogan fasse ich das unter „für gute Werte in Suchmaschinen“ zusammen. Diese Formulierung ist bewusst mehrdeutig gewählt. Zum einen verstehe ich darunter Wertvorstellungen im Sinne von Grundeinstellungen zum sozialen Leben. Und zum anderen meine ich damit leistungsorientierte Kennzahlen. Mein Bestreben ist, sowohl die moralische als auch die wirtschaftliche Werte-Komponente ausgewogen zu bedienen und mit Leben zu füllen.

Meine Website www.charismo-marketing.de spielt bei der Vertrauensbildung und Kundengewinnung eine ganz entscheidende Rolle. Das Design hat die anspruchsvolle Aufgabe, sowohl meine fachliche Kompetenz als auch meine Zuverlässigkeit und meine persönliche Wertewelt (Nähe, Transparenz, Offenheit, Verbindlichkeit etc.) zu transportieren. Das Vermitteln spürbarer Kundenähe und freundlicher Persönlichkeit steht für mich dabei stärker im Fokus als Performance und Wirtschaftlichkeit. Ich weiß sehr gut, dass das gerade im Zusammenhang mit Marketingberatungen sehr ungewohnt und schwer vorstellbar ist. Es sind scheinbar unvereinbare Parameter und damit wird’s erklärungsbedürftig. Das habe ich auch ganz deutlich im Umgang mit den Designern gemerkt.

Wie ist Ihr Projekt gelaufen? Uns ist aufgefallen, dass Sie sehr intensiv mit den Designern kommuniziert haben…

Ja (schmunzel), es war schon eine große Herausforderung, den Designern verständlich zu machen, was mir wichtig ist. Ich möchte einräumen, dass ich mich im Vorfeld schon selbst an ein paar Entwürfen versuchte… Doch die stellten mich keineswegs zufrieden. Ich bin anspruchsvoll und hatte konkrete Vorstellungen davon, wie die Seite wirken sollte. Aber keine blassen Schimmer, wie das grafisch zu erreichen war. Also hoffte ich auf die Kreativität und das Know-how professioneller Designer.

Aufgabe war die Gestaltung der Startseite und einer beispielhaften Unterseite. Die Designer hatten dafür nur 1 Woche Zeit. Das war sehr knapp. Aber ich brauchte dringend eine professionelle Website und konnte mir nicht leisten, noch lange damit zu warten.

Ich hoffte sehr, dass sich trotz der kurzen Zeit ein paar Designer für mein Projekt interessieren würden und ich etwas Auswahl hätte. Mir war klar, dass jeder Designer seinen eigenen Stil hat und gerne den Auftraggeber davon zu überzeugen möchte. Nach meiner Erfahrung mit Grafik-Designern reagieren diese nicht selten sehr sensibel darauf, wenn dem Auftraggeber die Entwürfe nicht gefallen und es dafür keine sachliche Begründung gibt. Deshalb nahm ich mir vor, alle Entwürfe zu würdigen und konstruktiv und ausführlich Feedback zu geben. Das war unerwarteter Weise eine Fulltime-Beschäftigung… ;-)

Die Resonanz auf mein Projekt hat mich buchstäblich überwältigt. In einer Woche haben mir die Designer insgesamt sageundschreibe 57 Entwürfe vorgestellt. Es gab natürlich auch einige davon, die nur entfernt zum Briefing passten und überhaupt nicht meiner persönlichen Vorstellung entsprachen. Soweit es meine Kapazitäten zuließen, kommentierte ich jeden Ansatz ausführlich und begründete detailliert, warum mir was gefiel oder nicht gefiel. Offenbar spornte das die Designer an, sich weiter zu engagieren und ihre Entwürfe zu verfeinern. Es fand ein reger und wie ich finde sehr konstruktiver Austausch statt. Ich bekam sehr viele verschiedene Entwürfe, Ansätze und Varianten zu sehen. Unglaublich toll.

Zwei Designer legten sich ganz besonders ins Zeug. Ihre Entwürfe waren sehr unterschiedlich und beide Stile überzeugten mich. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mir gefiel, dass beide selbstbewusst ihren eigenen Stil verfolgten, überzeugend argumentierten und nicht voneinander abkupferten.

Am Ende musste ich mich entscheiden. Das war wirklich schwer. Und ich entschied mich dann für denjenigen, der mir frecher und mutiger erschien. Wegen technischer Probleme und Zeitdruck,  habe ich auch beim Zweitplatzierten nachgefragt, ob er bereit sei, mir seinen Entwurf zu verkaufen. Der zeigte sich sehr sportlich und entgegenkommend. Sein Design wurde schließlich umgesetzt. Es war nur fair, dies auch im Projekt bekannt zu geben, fanden wir. So kam es zu der ungewöhnlichen Situation, dass ZWEI Gewinner gekürt wurden. Vielen Dank nochmal an euch von designenlasen.de, dass ihr diese Ausnahme zugelassen habt!

Der klassische Weg ist ja die Direktbeauftragung eines einzelnen Designers – warum haben Sie sich für eine Ausschreibung nach dem Crowdsourcing-Prinzip entschieden?

Das ist leicht zu beantworten. Als Existenzgründerin hatte ich nur ein sehr kleines Budget. Bei einem einzelnen Designer hätte ich bei weitem nicht so viele Vorschläge für 400,- € bekommen. Und vermutlich auch nicht so unterschiedliche Stilrichtungen. Selbst wenn mir ein Designer einen derart guten Preis angeboten hätte, hätte ich mich mit dem Äußern meiner zahlreichen Änderungswünsche schwer getan. Bei dem Wettbewerb war ich freier. Jeder wusste, dass es am Ende nur ein Gewinner-Design geben würde. Jeder einzelne Designer hat absolut freiwillig und vom Ehrgeiz angespornt seine Entwürfe hochgeladen. Da bestimmt nicht ein Vertrag die Zusammenarbeit, sondern die Zusammenarbeit entscheidet über den Vertrag. Hier setzt sich kundenorientierte Qualität durch. Ein System, dass ich ehrlich, fair und überzeugend finde.

Wie sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Die Designvorlage war sehr gut. Sie ließ sich nahezu vollständig programmieren. Es waren nur ganz wenige Anpassungen nötig. Das habe ich auch schon anders erlebt. Hier ist klar, der Designer wusste, was technisch machbar ist und was nicht.

Grundsätzlich gilt bei mir sowieso, dass ich immer wieder Ideen zur Optimierung habe und Varianten ausprobieren möchte. Glücklicherweise gelingt es mir inzwischen, nicht all diesen Ideen nachgeben zu wollen. Meine Website ist mit Contao (früher hieß es Typolight), einem supertollen Content Management System (CSM), programmiert. Das Programm ist so flexibel, dass ich noch genug Freiraum habe, auch an gestalterischen Elementen herumzubasteln, ohne den Gesamteindruck zu stark zu verändern. Aber das ist ein anderes Thema.

Was hat bei Ihnen den Ausschlag für die Gewinnerentwürfe gegeben? Können Sie unseren Designern vielleicht ein paar Tipps geben?

Die Gewinner haben sich wirklich mit meiner Idee und meinen Wünschen auseinander gesetzt. Sie haben versucht, mich zu verstehen und meine Wünsche umzusetzen. Der eine hatte von Anfang an mein Konzept verstanden und sogar um eigene großartige Impulse ergänzt. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen und auch imponiert. Der andere brauchte zwar mehr Anläufe, blieb aber fleißig am Ball und wurde nicht müde, immer wieder neue Entwürfe vorzulegen. Die Designer der beiden Gewinner-Entwürfe sind also völlig
unterschiedlich vorgegangen.

Mir war wichtig, dass die Designer meine Idee verstehen, die mit dem Design transportiert werden soll. Ich denke, wer das Briefing aufmerksam liest und ernsthaft versucht, den Auftraggeber zu verstehen, hat bereits sehr gute Chancen, den Auftrag zu gewinnen.

Und in der Diskussion um die Entwürfe empfehle ich, fair zu bleiben, sachlich zu argumentieren und freundlich konstruktives Feedback einzufordern, falls es nicht automatisch kommt. Ich persönlich empfinde es als sehr unattraktiv, unangenehm und unprofessionell, wenn Designer die Entwürfe anderer schlecht machen. Das ist ruck zuck ein K.O.-Kriterium für den Lästerer… Dazu sollte sich kein professioneller Designer hinreißen lassen.

Welche Tipps würden Sie unseren Auftraggebern geben – was hat Ihr Projekt so erfolgreich gemacht?

Es ist wichtig, den Designern möglichst klar verständlich zu machen, was einem als Auftraggeber bei dem Designprojekt wichtig ist. Je konkreter die Formulierung, umso hilfreicher ist sie für den Designer. Formulierungen wie z.B. „es soll schön werden“ sind sehr vage und lassen sehr viel Raum für eigene Vorstellungen. Ich selbst hatte mal die Situation, dass ich für einen weihnachtlichen Prospekt briefen sollte. Und unter „weihnachtlichen Farben“ hatte ich ganz selbstverständlich warme Töne mit Rot und Gold vor Augen. Die Grafikerin hatte eher kühle Farben, nämlich Blau und Silber kombiniert. Auch das ist weihnachtlich. Ich hatte meine Vorstellung nicht klar genug ausgedrückt und wir hatten eine Korrekturphase, die für beide Seiten frustrierend, vor allem aber vermeidbar war.

Ich empfehle daher jedem Auftraggeber, wenn er konkrete Vorstellungen hat, diese möglichst präzise zu formulieren. Das ist manchmal extrem schwer, weil wir so vieles für selbstverständlich halten. Doch selbstverständlich ist so gut wie nichts.

Wenn die ersten Entwürfe hochgeladen werden, geben Sie so viel konstruktives und präzises Feedback, wie nur möglich. Beim Feedback zu den ersten Entwürfen stellen Sie bereits die Weiche, in welche Richtung, sich die weiteren Entwürfe entwickeln und ob es überhaupt weitere Entwürfe gibt.

Aufmerksame und ehrgeizige Designer wissen konstruktives Feedback zu schätzen und umzusetzen. Für den Auftraggeber bedeutet kontinuierliches und konstruktives Feedback eine deutlich spürbare Steigerung in der Qualität der Entwürfe.


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