Archiv für die Kategorie ‘Top-Designer der Community’

“Macht das was euch Spaß macht und stürzt euch drauf” 10 Fragen an vonwoedtke

Donnerstag, 25. August 2011

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de-Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die auf designenlassen.de besonders aktiv sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns Martin (designenlassen-Benutzername vonwoedtke) Rede und Antwort.§§§

Martin von Woedtke

Martin von Woedtke

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?
Meine erste Rechnung als freier Grafiker habe ich vor fast genau 15 Jahren geschrieben: im September 1996. Ich habe damals als freier Mitarbeiter parallel zum Grafikdesign-Studium in einer kleinen Agentur gearbeitet. Nach Abschluss des Studiums habe ich vier Jahre fest in der Agentur gearbeitet, ehe ich im April 2003 den Schritt in die Selbstständigkeit gewählt habe.

Du hast bei designenlassen.de schon mehrere Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein “Erfolgsrezept”?
Klare, stringente Gestaltung und dann - sofern das erste Feedback positiv ist - am Ball bleiben. Und gezielt Projekte auswählen, zu denen mir spontan etwas einfällt, zu denen ich auch Lust habe.

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?
Überwiegend positive Erfahrungen. Das “Miteinander” auf Ebene der Grafiker ist objektiv und fair - da wird auch mal “applaudiert” zu einem Entwurf, der nicht von einem selber stammt. Auf der anderen Seite finde ich es häufig erschreckend, was sich manche Auftraggeber bei der Preisgestaltung denken.

Welche Chancen bietet Dir als Freiberufler designenlassen.de?
Diese Plattform ist eine schöne Idee, um den eigenen Schritt der Akquise zu umgehen … ;-)

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Natürlich kann man nicht jedes Projekt, an dem man teilnimmt, gewinnen, aber mit vielen Auftraggebern  stehe ich weiterhin in Kontakt und konnte auch danach einige interessante Projekte verwirklichen. Es ist zwar kein Tagesgeschäft, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Und gerade habe ich für einen designenlassen-Kunden eine Imagebroschüre und sieben Datenblätter entwickeln und umsetzen können (und das war kein Kleinvieh! ;-)).

Wie sieht der Prozess der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Das ist recht unterschiedlich und kommt immer auf das Projekt und das Briefing selber an. Bei einem Signet-Entwurf versuche ich Farben und Formen zu assoziieren, beschränke mich dabei auf das Wesentliche, abstrahiere und verwerfe, vereinfache oder erweitere die Idee. Meistens steht der erste Entwurf erst nach vier oder fünf Blättern, die ich im Entwurfsprogramm “vollgeskribbelt” habe. Beim Screendesign verschaffe ich mir erst einmal einen Überblick über die Konkurrenz und versuche den “Mood” zu treffen, farblich und symbolisch. Leider steht mir dabei häufig immer die Frage im Hinterkopf im Wege, wie das dann umzusetzen ist - davon sollte man sich eigentlich erst einmal frei machen …

Gibt es einige “Lieblingsdesigns” unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Ja, zum Beispiel das “Bioresonanz-Poster/-flyer” für eine schweizer Naturheilpraxis und den Messeflyer für eine online-Wohnmobilvermietung. Aber auch andere Arbeiten, die nicht gewonnen haben, finde ich - persönlich - recht gut gelungen.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Kunden gewinnen - und behalten! Und sich nicht unter Wert verkaufen. Einmal günstig, immer günstig - davon kann man nur bedingt gut leben! Denn man kann noch so gut und großzügig kalkulieren, am Ende investiert man doch häufig mehr Zeit als gedacht.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Macht vorher ein Praktikum in einer kleinen Agentur (>10 Mitarbeiter) und schnuppert rein in den Alltag.Sucht Euch einen Bereich aus, der Euch besonders Spaß macht (Verpackungsdesign, CI-Entwicklung, …) und stürzt Euch drauf - man sollte als guter Grafiker zwar auch alles Andere (gut) können, aber Kernkompetenzen in einer Richtung spezialisieren Euch gegenüber anderen und verschaffen Euch einen kleinen Vorsprung. Und nehmt das unternehmerische und kaufmännische nicht auf die leichte Schulter. Viel Zeit geht mit Steuer, Kostenvoranschläge und Rechnungen schreiben, Produktionsüberwachung und Organisation drauf. Das sollte man nicht unterschätzen.

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Ich würde mich freuen, wenn die Auftraggeberseite wieder ein wenig mehr “Realität” zeigen würde und die Projekte angemessen entlohnen würde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade diejenigen Projekte, die am untersten finanziellen Limit liegen, häufig die meiste Arbeit machen. Ansonsten: Weiter so! =)

Vielen Dank an Martin für die Beantwortung der Fragen. (Website: Martin von Woedtke)

Unser bester Logo-Designer Kraskosha im Interview

Mittwoch, 08. Dezember 2010

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de-Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die auf designenlassen.de besonders aktiv sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns Kraskosha Rede und Antwort.

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig? Beruflich beschäftige ich mich damit seit 1996, doch eigentlich hatte ich dieses Ziel seit ich 8 Jahre alt war.

Du hast bei designenlassen.de schon mehr als 100 Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept”? Viel Arbeit… viele Assoziationen zu dem Projekt laut Briefing… Nachdenken und Vorstellen des Produktes (des Logos) im Kopf und wie es dann letztendlich aussehen wird (im Regal, in der Werbung, auf Websites, usw.) … manchmal versuche ich mich in die Lage des Verbrauchers zu versetzen.§§§

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht? Durch die Teilnahme an Logowettbewerben konnte ich den europäischen Geschmack und Style kennenlernen… Dies ist ein guter Anfang.
Auf dieser Plattform fand ich unter den Designern einen guten Freund und zudem ausgezeichnete Auftraggeber. Diesen bin ich dankbar.

Welche Chancen bietet Dir als Freiberufler designenlassen.de? Die ausgezeichnete Chance zusätzliche Mittel zu verdienen und die Auftraggeber zu finden, ein Teil der letzteren kann dann später zu deinen Freunden werden…

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren? Natürlich, das kommt vor.

Wie sieht der Prozess der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast? Durch eine klare Assoziation des neuen Handelslabels (Logos, usw.) entsprechend seiner Ausrichtung.

Gibt es einige „Lieblingsdesigns” unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Ja, sehr viele.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen? Das Nichtvorhandensein des direkten Kontaktes mit dem Auftraggeber. Machmal ist es einfach nicht klar, was gemacht werden soll. Die Kommunikation mit dem Auftraggeber ist die Basis eines erfolgreichen Projektes.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Am besten viel zum Thema der Sachenentstehung lesen (der Produkte usw. - von allen Sachen, die es um uns herum gibt), die Welt erforschen in allen ihren Erscheinungen, immer neugierig sein (”ich will alles wissen” oder so ähnlich)… Die Neugierde hilft der Vorstellungskraft, sie ergänzt sie.
Klare Assoziationen, Entwicklung der Fantasie und ausgezeichnetes Vorstellungsvermögen - sind die Schlüssel zum Tor des Grafikdesigns…

“Lass Dich drauf ein und hänge Dich rein!” - 10 Fragen an flamingflow

Donnerstag, 14. Oktober 2010

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de-Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die auf designenlassen.de besonders aktiv sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns Marcel (designenlassen-Benutzername flamingflow) Rede und Antwort.

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig? Ich bin seit dem 01.09.2007 selbständiger Grafikdesigner.

Du hast bei designenlassen.de schon mehrere Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept”? Dranbleiben und die Nacht zum Tag machen!

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht? Gemischte. Zum grössten Teil habe ich gute Erfahrungen mit DL gemacht, aber auch schlechte, es gab das ein oder andere Projekt, wo man in gutem Kontakt mit dem Auftraggeber stand, auch gut bewertet wurde, es am Ende aber keinen Gewinner gab!

Welche Chancen bietet Dir als Freiberufler designenlassen.de? Vorwiegend den Kontakt zu Auftraggebern aus allen Branchen

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren? Das hat schon des öfteren geklappt, ja.

Wie sieht der Prozess der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast? Vorsichtiges herantasten, um so den Geschmack des Auftraggebers zu treffen, was aber leider auch nicht immer gelingt. §§§

Gibt es einige „Lieblingsdesigns” unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Die gibt es, unter anderem die Namensfindung “Elfenton” und das passende Logo dazu

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen? Die Idee im Kopf auch umsetzen zu können, ohne andere um Hilfe fragen/bitten zu müssen!

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden? Lass Dich drauf ein und hänge Dich rein!

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen? Die Abwicklung von Projekten mit “Vorkasse” und “garantiert” finde ich als Designer noch optimierungsbedürftig!

10 Fragen an smik - Interview mit einem der besten Logo-Designer der designenlassen.de Community!

Donnerstag, 20. Mai 2010

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de-Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die auf designenlassen.de besonders aktiv sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns smik Rede und Antwort.

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?
Eigentlich schon seit meiner frühesten Kindheit  ;-)  Ich habe mir schon als 12 Jähriger mit Lineal und Tusche selbst entworfene Logos in Hand- und Millimeterarbeit direkt auf meine Klamotten designed. Besonders stolz war ich auf mein selbst entworfenes streng geometrisches MC HAMMER Logo, dass ich mir auf den Rücken einer weißen Baseball-Jacke gezeichnet habe. Leider habe ich heute weder die Jacke noch ein Foto davon. Später habe ich dann ziemlich lange Graffitis (v.a. 3D Graffiti) gezeichnet und mich auch viel mit Kalligraphie befasst. Vom Schulmäppchen bis zum Rucksack habe ich alles mit meinem Tag “smik” beschmiert. 2001 habe ich dann mein Hobby zum Beruf gemacht und bin nun seit 4 Jahren mit einer kleinen Agentur selbständig. Insgesamt sind es jetzt also über 9 Jahre professionelle Tätigkeit.

Du hast bei designenlassen.de schon mehrere Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?
Ich glaube bei designenlassen würde kein Rezept helfen um mehr oder weniger zu gewinnen. Die Kunden die Ihre Designs hier erstellen lassen entscheiden oftmals nach ihrem Geschmack und nicht nach professionellen Kriterien. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass ich  nach einer Gewinnerwahl dasitze und nicht fassen kann, welches Design das Rennen gemacht hat. Insofern ist es hier eher eine Glückssache zu gewinnen, die Qualität scheint nicht unbedingt ein Siegkriterium zu sein, was ich unterm Strich sehr schade finde. Dabei rede ich natürlich nicht in erster Linie von meinen eigenen Designs, sondern auch von den Designs meiner Mitstreiter, die hier tlw. richtig hochkarätige Designs abliefern. Da ist es schon recht anspruchsvoll mitzuhalten geschweige denn eins drauf zu setzen.

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?

Hierzu könnte ich ein ganzes Buch schreiben obwohl ich noch nicht mal ganz ein Jahr dabei bin. Am 28.05. hab ich übrigens Jahrestag, falls mir jemand gratulieren will  ;-)
Nein, im Ernst es gibt vieles das man erzählen könnte und nicht alles wäre schön zu lesen.
Um mal ein paar Schlagworte herauszugreifen:

  • Designklau bzw. Urheberrechtsverletzungen

Nicht jeder den einen Rechner hochfahren kann ist gleich Grafikdesigner! Dass dieses Portal Leute anzieht, die wenig bis nichts können und dann auf den schnellen Euro hoffen indem sie fremde, gut bewertete Designs kopieren oder nachahmen ist klar. Noch dreister und schlimmer ist jedoch das Klauen von bereits bestehenden Logos oder Stock-Icons die dann als eigenes Werk ins Rennen geschickt werden. Leider werden solche Leute seitens der Portalbetreiber nicht konsequent ermahnt und/oder im Wiederholungsfalle gesperrt. Das trübt leider mitunter den Spaß hier mitzumachen.

  • Preisgestaltung

Ich gehöre auch zu denen die die Preispolitik auf diesem Portal kritisieren. Klar kann man immer sagen, es steht jedem frei mitzumachen oder nicht, wenn ihm die Preisgelder zu wenig sind. Ich sehe das aber etwas differenzierter, denn die hier gebotenen Preisgelder gepaart mit dem tlw. hohen Niveau der Designs zerstören unseren Berufsstand. Wenn man einem Logo ansieht, dass es nur 200 EUR gekostet hat ist das ok, denn dann wissen die Kunden, dass Sie mehr ausgeben müssen, wenn Sie etwas besseres wollen. Doch “leider” sind manche Logos hier so gut, dass es aus Kundensicht nur logisch ist, das Logo hier machen zu lassen, müssten sie doch in einer Agentur eine Null ranhängen und bekämen im Zweifelsfall unterm Strich auch nichts signifikant besseres. Für Designer, die mit dieser Arbeit ihre Brötchen verdienen müssen ist das über kurz oder lang Existenz gefährdend. Irgendwann wird es soweit kommen, dass kaum jemand mehr eine Agentur direkt beauftragt, sondern seine Kommunikationsmittel nur noch über solche Portale bestellt. Leider gibt es dann für uns Designer keine Alternative mehr als auch mitzumachen, oder vor die Hunde zu gehen.

  • Projektabschlüsse

Ich vermisse definitiv die garantierte Abnahme eines Designs durch den Auftraggeber, denn bei ca. der Hälfte meiner Projektteilnahmen gab es keinen Sieger, obwohl die Designs durchaus gut waren. Hier liegt die Vermutung nahe, dass das Portal als billige Ideenfindungstool missbraucht wurde. Auf vergleichbaren Portalen gibt es eine solche Funktion, dort wird nahezu jedes Projekt abgeschlossen. Dadurch fühlt man sich als Designer nicht so ausgebeutet.

Welche Chancen bietet Dir als Freiberufler designenlassen.de?
Die Antwort auf diese Frage ist zugleich der einzige Grund, warum ich bei designenlassen überhaupt mit mache. Ich habe reale Projekte mit einem realen Bedarf und habe im Falle des Wettbewerbsiegs die Chance auf Folgeaufträge.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Yep, wie schon bei der vorigen Frage beantwortet. Erfreulich ist hier, dass die Kunden in den Folgeaufträgen bereit sind realistischere Preise für meine Leistung zu bezahlen. Teilweise habe ich den Eindruck, dass die Kunden froh sind endlich einen Ansprechpartner für Ihre Designaufgaben gefunden zu haben und keine Lust haben weiter zu suchen. Tatsächlich habe ich aus fast allen Siegen bei designenlassen neue Kunden gewonnen. Jetzt habe ich deutschlandweit und sogar europaweit verteilt Kunden, die ich nie persönlich kennen gelernt habe und trotzdem laufen die Projekte in der direkten Zusammenarbeit super.

Wie sieht der Prozess der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Das hängt ganz vom jeweiligen Projekt ab. Manchmal hat man sofort eine Eingebung, manchmal kann man endlich Ideen verwirklichen, die nur auf so einen Auftrag gewartet haben und manchmal sitzt man da und grübelt über einen guten Ansatz und kommt einfach auf keine passende Idee. Meine Tastatur klappert beim Tippen auch dauernd auf den Tisch weil darunter Stapel von Schmierblättern liegen, die voller Skizzen, Scribbles und Notizen sind, die in der Ideenfindungsphase entstanden sind. Sollte vielleicht mal die Blätter archivieren, aber manchmal komme ich von früheren Schmierereien auf neue Ideen, daher wird die Tastatur wohl weiter klappern müssen ;-))

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Ja klar! Also auf mein AgeSpa-Logo bin ich ziemlich stolz, auch wenn nicht die Variante gewonnen hat, die ich persönlich am besten fand. Aber Hauptsache ich habe den Wettbewerb überhaupt gewonnen. Mein Favorit wäre dieses Logo gewesen:
http://www.designenlassen.de/wettbewerb/474969/designs/124_591635.jpg

Ansonst habe ich natürlich noch viele andere Arbeiten, die im Rahmen von designenlassen entstanden sind, auf die ich stolz bin. Viele davon sind in meinem Portfolio zu sehen, auf das ich sowohl von Mit-Designern als auch von Kunden immer wieder angesprochen werde.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?

Immer kreativ sein zu müssen. Manchmal hat man Phasen, da ist man als Kreativer blockiert. Den Kunden interessiert das nicht, er erwartet zu Recht immer Höchstleistung, da ist man dann permanent unter Strom. Aber unterm Strich macht trotzdem unendlich viel Spaß in diesem Beruf zu arbeiten, der für mich mehr Passion als Arbeit ist.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?

Nach der vorigen Antwort würde man versucht sein, sich die Antwort selbst zu geben, aber da muss ich euch leider enttäuschen. Das Business ist hart und wird immer härter. Um sich in Zukunft ein Auskommen mit diesem Beruf zu verdienen, muss man verdammt hart arbeiten. Der Preiskampf wird immer radikaler und bald sind Preise wie bei designenlassen das höchste der Gefühle, was man auf dem freien Markt mit Grafikdesign noch verdienen kann. Die goldenen Zeiten sind für immer vorbei und ein ganzer Berufsstand muss sich nun ernsthafte Gedanken machen, wie es weiter gehen soll. Die Krise in der Webebranche ist existenziell geworden und so manche gestandene Agentur hat in den letzen Wochen und Monaten den Kampf verloren. Daher würde ich aus meiner heutigen persönlichen Sicht niemandem raten Designer zu werden, wenn er nicht für diesen Beruf sterben würde, denn er könnte eines Tages aufwachen und merken, dass er nicht mehr gebraucht wird. Bei mir ist es leider schon zu spät, ich muss das jetzt durchziehen, schließlich kann ich nichts anderes! ;-)  

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Danke, dass ihr Interesse an meiner Meinung hattet und meine Arbeit schätzt. Wenn Ihr das Portal noch Designer-freundlicher machen würdet (Stichwort: Nutzungsvertrag/Durchsetzung des Hausrechts beio offensichtlichen Betrugsversuchen etc.) dann wären wir Designer sehr dankbar!

“Es gibt kein Erfolgsrezept für gutes Logo-Design!” - 10 Fragen an Designerin Vessela

Mittwoch, 03. März 2010

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de-Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die auf designenlassen.de besonders aktiv sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns Vessela (designenlassen-Benutzername vessel4e) Rede und Antwort.

Seit wann bist Du als Grafikdesignerin tätig?
Seitdem ich bei designenlassen.de mitmache :) Ich zeichne seit ich einen Bleistift halten kann. Daher sind Farben- und Formenlehre keine Fremdwörter für mich gewesen. Mit Photoshop habe ich mit 16 Jahren angefangen, als zusätzliches Mittel um Kreativität auszudrücken. Bis ich tatsächlich meinen Traum verfolgen konnte, hat es aber gedauert. Nach sämtlichen Absagen diverser Agenturen bin ich zufällig über designenlassen.de gestolpert. Es war eine „jetzt oder nie“-Sache für mich.

Du hast bei designenlassen.de schon mehrere Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?
Beim „echten“ Kochen mache ich kein Rezeptbuch auf. So ist das beim Zeichen auch. Wenn immer das „gleiche Rezept“ genommen wird, bleibt man auf einer Stelle stehen. Ich mag mich weiterentwickeln!

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?
Ich versuche mich auf die positiven Seiten von designenlassen.de zu konzentrieren. Natürlich gibt es Auftraggeber, die nur Ideen suchen. Natürlich ärgert es mich wahnsinnig, wenn ich copy&paste von anderen „Designer“ sehe (An dieser Stelle: Designer ist NICHT jemand, der mit einem bestimmten Software umgehen kann, sondern jemand der ENTWIRFT). Andererseits: das Gefühl, dass genau mein Design am meisten überzeugt hat, ist… na ja, eines der besten Gefühle die es gibt.

Welche Chancen bietet Dir als Freiberufler designenlassen.de?
Wie schon gesagt, meinen aller-aller ersten Auftrag habe ich durch einen Wettbewerb bei designenlassen bekommen. In diesem Sinne hat mir designenlassen.de die Chance gegeben, mich zu beweisen.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Ja, sehr oft sogar. Ich glaube es hat damit zu tun, dass ich sehr offen mit meinen Kunden umgehe. Schleimen oder - das Gegenteil - Überheblichkeit haben bei mir nichts verloren.

Wie sieht der Prozess der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Ich lese in der Regel mehrere Briefings nacheinander. Dann versuche ich ein paar Stunden nicht daran zu denken. Es ist eine Intuitionssache bei welchem Wettbewerb ich dann mitmachen will. Es folgt: Playlist (ohne Musik geht gar nichts) zusammenstellen – Recherche – Entwürfe – Entwürfe wegschmeissen – neue Playlist zusammenstellen – Recherche – Entwürfe …

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Ja, ich habe Lieblingsdesigns, leider ist keines von denen Gewinner geworden.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Herausforderungen: (nicht nach Wichtigkeit geordnet)
1. Nie ZU VIEL von sich überzeugt werden. Arroganz ist nicht besonders kreativ.
2. Es gibt immer bessere Designs, dass macht meines nicht schlecht.
3. Ja, es ist ein Geschäft, aber ein Geschäft, das ohne Herz betrieben wird, geht öfters mal unter. (Microsoft ausgeschlossen)
4. Es ist ALLES SUBJEKTIV! „Universal-schön“ gibt es nicht.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
„Impossible is nothing.“

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Macht weiter so :)

Interview mit dem Schauspieler Antoine Monot über sein Projekt auf designenlassen.de

Donnerstag, 16. Juli 2009

Selten trifft man auf Menschen die einem auf Anhieb sympathisch sind. So trifft man auf Antoine Monot, der auf designenlassen.de ein neues Design für seine persönliche Hompage monot.com suchte. Er suchte und fand die Kreativen von webdesign-netzwerk.com, die ihm ein unglaubliches Design entwickelten. Es ist poppig, trashig, edel, verspielt, illustriert, facettenreich, atemberaubend, sehr gut umgesetzt, aber vor allem - wahnsinnig kreativ. Diese schöne Erfolgsgeschichte verpflichtete uns natürlich, Antoine Monot zu treffen und mit ihm über sein Projekt und seine Erfahrungen auf designenlassen.de zu sprechen. Wir klopften bei ihm an und er hat uns aufgetan. Er war in der Nähe und besuchte uns schließlich.

Hier das Interview:

designenlassen.de - Interview from [designenlassen.de] on Vimeo.

10 Fragen an Samuel

Montag, 06. April 2009

Heute steht uns Samuel (designenlassen-Benutzername masswear) Rede und Antwort.

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?
Seit 2006 arbeite ich für Fotografen und freiberuflich in der Bildbearbeitung und Erstellung von Drucksachen wie Flyer, Kalender, Grusskarten und was es sonst so alles gibt. Davor habe ich etliche Jahre für diverse Jugendorganisationen und Privatpersonen natürlich gratis das eine oder andere gestaltet.

Du hast bei designenlassen.de schon Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?
Ich vertraue vor allem meinem Gefühl, versuche mich nicht von anderen Entwürfen beeinflussen zu lassen oder entwerfe gezielt etwas in eine andere Richtung. Zudem gestalte ich wenn möglich alles selber - Fotos oder Illustrationen aus Bilderdatenbanken oder von CD’s haben bei mir nichts verloren. Der Auftraggeber kann sicher sein, dass meine Entwürfe in jedem Fall individuell auf das jeweilige Projekt zugeschnitten sind.
Ich sehe bei meiner Arbeit hier auch nicht in erster Linie den möglichen Verdienst, sondern versuche mich in das Projekt hineinzufühlen und das Potenzial optimal auszuschöpfen.

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?
Bei den meisten Wettbewerben habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht - mit dem Auftraggeber wie mit den anderen Designern. Ich sehe viele tolle Arbeiten und kann von den anderen Designern sicher auch das eine oder andere lernen. Mit einigen habe ich auch unabhängig von einzelnen Projekten Kontakt, was mich natürlich sehr freut. Ab und zu kommt es aber auch vor, dass man viel Arbeit für nichts investiert - weil der Auftraggeber es sich anders überlegt oder keine Rückmeldungen mehr kommen. Das ist manchmal ärgerlich, aber damit muss man leben…

Welche Chancen bietet Dir designenlassen.de?
designenlassen.de ist für mich eine gute Möglichkeit, neben dem Studium Erfahrungen zu sammeln und etwas Taschengeld zu verdienen. Ideal wäre es natürlich, wenn ich durch gewonnene Projekte Folgeaufträge unabhängig von designenlassen.de generieren könnte.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass ich je nach Auslastung entscheiden kann, bei wie vielen Ausschreibungen ich teilnehmen will, ich habe vor einem allfälligen Gewinn keine Verpflichtungen.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Die Auftraggeber haben auf jeden Fall Interesse bekundet und momentan arbeite ich an einem Folgeauftrag, der direkt mit dem gewonnenen Wettbewerb zusammenhängt. Ich hoffe natürlich, dass sich die Kunden für zukünftige Projekte an mich erinnern und mich vielleicht sogar weiter empfehlen.

Wie sieht der Prozess bei der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Normalerweise lese ich das Briefing und kümmere mich anschliessend um andere Dinge, lasse mir jedoch die Vorgaben und Wünsche durch den Kopf gehen. Oft kommt mir dabei die eine oder ander Idee, die ich dann schnell skizziere. Bevor ich einen Entwurf hochlade, erstelle ich meist eine Liste mit den Vorgaben und eigenen Überlegungen. Falls vorhanden, notiere ich Informationen über die Konkurrenz und zeige meine Ideen Freunden und Verwandten. Wenn schon andere Designs vorhanden sind, stelle ich sicher, dass ich keine groben Überschneidungen in meinen Entwürfen habe und orientiere mich bezüglich Farbe und Schrift an den Bewertungen des Auftraggebers. Ich finde es wichtig, mit dem Auftraggeber in Kontakt zu bleiben, denn nur so kann sich ein wirklich passendes Design entwickeln.

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Grundsätzlich versuche ich bei jeder Arbeit, das Optimum für den Auftraggeber herauszuholen. Natürlich kann ich mich mit einigen Projekten besser identifizieren als bei anderen, ich lade jedoch keine Designs hoch, die ich nicht mit gutem Gewissen für mich selber einsetzen würde.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Manchmal ist es schwierig, sich in den Auftraggeber hineinzufühlen. Dann muss man entscheiden, wie weit man seine eigenen Ansichten anpassen kann, um noch authentisch zu sein. Es kommt auch vor, dass die Vorstellungen eines Kunden in der Realität nicht umsetzbar sind, dann muss man einen Kompromiss finden, was unter Umständen sehr aufwändig ist. Mühsam ist es natürlich auch, wenn man keine gute Idee hat.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Kreativität ist wichtig, aber nicht alles. Ein Grafiker sollte Kenntnisse über Farben, Formen und Schriften haben und über die verschiedenen Medien und Druckverfahren Bescheid wissen. Heute hat jeder Photoshop auf dem Computer und kann ohne viel nachdenken etwas hübsches zusammenbasteln - das macht jedoch keinen guten Designer aus. Dieses Wissen kann man sich jedoch aneignen - ob in einer Ausbildung oder in seiner Freizeit aus Büchern, dem Internet und durch beobachten.

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Ich finde, die Plattform hat enorm viel Potential, das aber noch nicht ausgereizt ist. Schön und hilfreich für Designer und Auftraggeber wäre es zum Beispiel, wenn alle Benutzer einzelne Entwürfe oder Designer bewerten könnten. So muss sich der Auftraggeber nicht nur auf seinen persönlichen Geschmack verlassen. Ansonsten wünsche ich euch viel Erfolg für die Zukunft!

10 Fragen an Marco

Dienstag, 24. März 2009

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die besonders aktiv auf designenlassen.de sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns Marco (designenlassen-Benutzername mrcjacob) Rede und Antwort. Hier geht´s zu seiner Webseite: http://www.marcojacob.com

Designer Marco

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?
Schon während meines Studiums arbeitete ich als Freelancer. 2006 habe ich mein Studium zum Mediendesigner abgeschlossen. Seitdem arbeitete ich hauptsächlich in Glasgow (Schottland) als Designer für eine Agentur. Jetzt bin ich wieder zurück in Deutschland und dabei meinen Kundenstamm zu erweitern.

Du hast bei designenlassen.de schon Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?
Ich achte genau auf das Briefing und versuche mich so gut wie möglich in den Kunden hineinzuversetzen. Der Rest ist reine Geschmackssache.

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?
Bisher nur positive, schön das Ihr euch weiterentwickelt und schaut wie ihr die Seite besser und fairer gestalten könnt.

Welche Chancen bietet Dir designenlassen.de?
Ich nutze designlassen eher als Lückenfüller wenn ich mal freie Zeiten zu überbrücken habe und um kreativ fit zu bleiben. Es sind aus gewonnenen Wettbewerben aber auch schon Folgeaufträge entstanden.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Ja

Wie sieht der Prozess bei der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Da passiert erst mal jede Menge Denkarbeit. Dann nehme ich mir einen Bleistift und skizziere erst mal meine Ideen. Als nächstes werden diese schnell digitalisiert und erst wenn ich den Wettbewerb gewonnen habe endgültig Umgesetzt.

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Klar die hat jeder. Ich mag meine Fotomontagen am meisten. Wie zum Beispiel die Serie für Caledonian MacBrayne die auf meiner Homepage zu sehen ist.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Die Hauptherausforderung ist, den Kunden klar zu machen, dass Design wie jede andere Dienstleistung nicht umsonst ist und dass auch in Entwürfen viel Arbeit steckt.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Um es mit den Worten meiner Oma zu sagen: „Lernt lieber was Anständiges!“ ;-)

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Da ich mehr Mediendesigner als Grafikdesigner bin würde ich mich sehr freuen wenn es in Zukunft in diesem Bereich vielleicht etwas mehr Wettbewerbe gäbe. Wer mehr über mich erfahren will darf gerne unter www.marcojacob.com nachschauen.

10 Fragen an Sascha - den Top-Scorer

Dienstag, 10. März 2009

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir Menschen aus, die besonders aktiv auf designenlassen.de sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun.

Heute steht uns Sascha (designenlassen-Benutzername melsas) aus Wien Rede und Antwort. Hier geht´s zu seiner Webseite: http://www.designmonster.at/

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?
Ich bin seit 2003 freiberuflich als Grafiker tätig.

Du hast bei designenlassen.de schon zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und bist der erfolgreichste Designer unserer Community. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?
Mein Erfolgskonzept, wenn man es so nennen kann ist wie auch im beruflichen Alltag, alles anders zu machen als die Anderen. Denn nur mit eigenen innovativen Ideen, kann man wirklich erfolgreich sein.

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?
Im Allgemeinen sehr gute, doch ist es leider oft so, dass viele Auftraggeber kaum an Kommunikation mit dem jeweiligen Designer interessiert sind. Aus diesem Grund gibt es wohl leider auch etliche Wettbewerbe bei denen kein Gewinner gewählt wird.

Welche Chancen bietet Dir designenlassen.de?
Die wohl größte Chance ist es der internationalen Konkurrenz zu zeigen was man kann.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Ja vereinzelt.

Wie sieht der Prozess bei der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Der Prozess setzt sich aus einem Brainstorming und der Umsetzung zusammen.

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Lieblingsdesigns habe ich nicht ich bin gleichermaßen von jeder meiner Arbeiten überzeugt.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Die größte Herausforderung sind wohl die Kunden. Doch es macht immer aufs neue Spaß auf die Wünsche eines Kunden einzugehen und dessen Träume und Vorstellungen zu verwirklichen.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Ich kann nur sagen verfolgt eure Träume und Ziele und gebt nicht auf. Rom wurde auch nicht über Nacht erbaut.

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Macht weiter so, Ihr seid auf dem richtigen Weg mit eurem Projekt. Wenn ich mir die Konkurrenz ansehe, dann seid Ihr jetzt als Startup schon sehr weit vorne.

10 Fragen an Jan

Mittwoch, 18. Februar 2009

In unserer Serie 10 Fragen wollen wir in unregelmäßigen Abständen Mitglieder aus der designenlassen.de Community vorstellen. Für diese kleinen Interviews wählen wir einfach Menschen aus, die besonders aktiv auf designenlassen.de sind und sich durch ihre gute Arbeit hervortun. Also erschreckt nicht, wenn Ihr eines Tages einen Fragebogen von uns bekommt ;-)

Den Anfang macht Jan (designenlassen-Benutzername Squalidsketch) aus Karlsruhe. Hier geht´s zu seiner Webseite: http://www.squalidsketch.de/

Seit wann bist Du als Grafikdesigner tätig?
Ich bin seit ca. 5 Jahren als selbstständiger Grafiker tätig, betätige mich aber schon seit 15 Jahren mit Gestaltung. Darüber hinaus studiere ich Verpackungstechnik im 6. Semester und werde im kommenden Jahr mit dem Master Studium PDM (Packaging, Design, Marketing) in Stuttgart beginnen.

Du hast bei designenlassen.de schon zahlreiche Wettbewerbe gewonnen. Was ist Dein „Erfolgsrezept“?
Ich denke es ist wichtig den Kunden mit einem zeitlosen, vielseitig einsetzbaren Logo zu überzeugen. Darüber hinaus versuche ich dem Kunden zu vermitteln, warum mein Logo das für ihn optimalste ist indem ich Kontakt mit Ihm aufnehme und dem Kunden erkläre, was ich mir bei dem Logo gedacht habe. Also ist wohl mein Service das Erfolgsrezept!

Welche Erfahrungen hast Du insgesamt mit designenlassen.de gemacht?
Meine Erfahrung mit den Auftraggebern sind durchweg positiv. Der Kampf mit den Designern macht Spaß und ich gönne anderen, dass sie gewinnen. Es ist ein gutes Portal für angehende oder kleinere Unternehmen die sich kein 30.000€ Branding leisten können aber dennoch ein gutes Design haben möchten.

Welche Chancen bietet Dir designenlassen.de?
Enorm viele, ich bekomme Kunden, sammle Erfahrung und erarbeite mir Referenzen. Ich habe dadurch die Möglichkeit Kunden an mich zu binden und mit meiner Arbeit zu überzeugen. Bei Bewerbungen in Agenturen ist das sehr hilfreich denen zu zeigen was man schon gemacht hat. Auch wenn es nur ein Logo für den Friseurladen um die Ecke ist.

Konntest Du durch die gewonnenen Wettbewerbe bei designenlassen.de schon Folgeaufträge generieren?
Dafür ist es leider zu früh ich habe 3 Wettbewerbe innerhalb von einer Woche gewonnen, und das ist gerade mal 2 Wochen her. Jedenfalls hoffe ich, dass das die Kunden wiederkommen, ich versuche mit meinem Service zu punkten. Es ist ja nicht so dass ich nur ein Logo kreiere sonder darüber hinaus einen Styleguide anfertige und sogar bei Wunsch Kontakt mit dem Drucker aufnehme und dafür sorge das alles optimal gedruckt wird. Für den Kunden ist es z.B. beim Branding enorm wichtig alles aus einer Hand zu bekommen, wenn er die Aufträge verteilt interpretiert jeder Designer was anderes zum Gesamtbild und resultierend entsteht eher ein Patchwork statt einem guten Design.

Wie sieht der Prozess bei der Entwicklung eines neuen Designs bei Dir aus, nachdem Du das Briefing eines Auftraggebers gelesen hast?
Zuerst müssen bei mir alle meine Fragen beantwortet sein, falls ich noch Details brauche schreibe ich den Kunden an und stelle mich vor und frage gezielt nach. Danach beginne ich eine Recherche die durchaus 2-3 Stunden gehen kann. Ich schaue mir gezielt Konkurrenten des Auftraggebers an und versuche meinen Auftraggeber davon abzuheben ihn also wertiger und glaubwürdiger als den Konkurrenten zu machen.

Gibt es einige „Lieblingsdesigns“ unter Deinen Arbeiten, auf die Du besonders stolz bist?
Ich bin stolz, wenn der Kunde glücklich ist und sein Logo gefunden hat. Ich würde dem Kunden kein Logo zeigen mit dem ich nicht 100% zu frieden bin. Der Kunde möchte Professionalität und die gebe ich ihm.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Mut seine Designs zu repräsentieren, weiter zu denken als das was nahe liegend ist, zu erkennen was das optimalste ist und auch mal aufzugeben wenn man scheitert.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Meines Erachtens ist enorm wichtig das sich junge Designer oder die die es noch werden wollen sich mit den Prozessen die vor oder nach dem Entwurf stattfinden auseinanderzusetzen. Drucktechniken, Internet, Skalierbarkeit, Form und Farblehre all das und noch mehr sollte ein Designer kennen, sonst wird er nur was machen was hübsch aussieht aber leider nicht funktioniert. Ein Studium oder eine Ausbildung kann nie falsch sein ist aber meiner Meinung nach nicht zwingend notwendig. Hat man Talent, eine gute Portion Kreativität und den nötigen Ehrgeiz reicht das zu Beginn aus, der Rest ist lernen!

Möchtest Du uns sonst noch etwas mitteilen?
Designenlassen.de bietet mir und anderen Designer die kein Dach gefunden haben ein Dach unter dem sie sich einen fairen Wettkampf um Kunden mit anderen Designern stellen können, das finde ich toll! Ihr leistet super Arbeit, danke dass es die Seite gibt!


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