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Harmonische Logos - Marken orientieren sich am Farbkreis

Farbkreise

Mit den Farben in einem Logo ist es wie mit Gewürzen in einem Gericht. Bei zu vielen Gewürzen beziehungsweise Farben kommt keine einzige Zutat richtig zur Geltung. Folge: ein undefinierbares Ergebnis, das nicht in Erinnerung bleibt und das man auch nicht beschreiben kann. Sind es hingegen zu wenige Gewürze oder Farben, läuft man Gefahr ein fades Ergebnis zu erhalten. Um das zu verhindern, ist die richtige Auswahl der wenigen Zutaten entscheidend. Doch egal ob es viele oder wenige Zutaten sind, die goldene Regel besagt: auf eine harmonische Komposition achten. In der Logogestaltung haben sich verschiedene Regeln etabliert, wie harmonische Farbkompositionen erreicht werden.

Die untenstehenden Kreise stellen bekannte Markenlogos in einer abstrakten Form dar. Wer Freude am Rätseln hat, kann sich ein paar Minuten Zeit lassen und nachdenken, welche Marken sich hinter den Bildern verbergen. Alle anderen, die es nicht erwarten können, lesen weiter und erfahren neben der Auflösung auch etwas über die Regeln in punkto harmonische Farbgestaltung.

Der Farbkreis

Der Farbkreis Um harmonische Farbbeziehungen zu erzeugen, bietet sich die Arbeit mit einem Farbkreis an. In diesem Artikel wird der zwölfteilige Farbkreis von Johannes Itten herangezogen, der systematisch angeordnet und auf typische Farben reduziert ist. Er enthält die Primärfarben Rot, Gelb und Blau, die aus den Primärfarben gemischten Farben Orange, Violett und Grün sowie die jeweiligen Zwischenstufen.

Farbschema 1: Analoge Farbkomposition

Farbschema 1: Analoge Farbkomposition Ein harmonisches Ergebnis erzielt man beispielsweise mit analogen Farbkombinationen. Hier werden drei bis sechs Farben, die im Farbkreis nebeneinander liegen, verknüpft. Jedoch sollte man sich, wie im Falle des Logos des Energieunternehmens BP, auf drei Farben beschränken.

Farbschema 1: Analoge Farbkomposition Das Logo des französischen Mineralwassers Volvic basiert ebenso auf einer analogen Farbkombination, die die Farben der Natur und des Wassers enthält. Diese botanische Assoziation ist keinesfalls ein Zufall, sondern viel mehr der Grund, warum analoge Farbkombinationen auf den Menschen harmonisch wirken. In der Natur gibt es nahezu keine Farbdisharmonie.

Farbschema 2: Komplementäre Farbkomposition

Farbschema 2: Komplementäre Farbkomposition Auch mit komplementären Farbbeziehungen erreicht man harmonische Ergebnisse. Komplementärfarben sind Farben, die sich im Farbkreis exakt gegenüber liegen. Da diese Extreme darstellen, sollte man den Fokus auf eine Farbe legen und mit der anderen nur ausgleichende Akzente setzen. Firefox folgt diesem Tipp. Blau dient der Hauptfarbe Orange als Gegenpol.

Farbschema 2: Komplementäre Farbkomposition Typische Komplementärpaare sind Rot-Grün und Gelb-Blau. Auch Tchibo wägt sich mit seiner Farbkombination auf der sicheren Seite. Um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sich von anderen Marken abzuheben, empfiehlt es sich also von diesen beliebten Kombinationen Abstand zu nehmen.

Farbschema 3: Teilkomplementäre Farbkomposition

Farbschema 3: Teilkomplementäre Farbkomposition Bei teilkomplementären Farbkombinationen verbindet man eine Farbe mit den beiden direkten Nachbarn der Komplementärfarbe. Ergebnis: die Kombination wirkt im Vergleich zu Komplementärpaaren wesentlich frischer. Ob Fanta damit auf Eigenschaften ihres Getränks anspielen möchte?

Farbschema 4: Triadische Farbkomposition

Farbschema 4: Triadische Farbkomposition Wünscht man sich drei Farben im Logo, sollte das Prinzip der Triadischen Farbkomposition gewählt werden. Harmonische Effekte entstehen hier, indem alle Farben gleich weit voneinander entfernt liegen. Das Logo der Drogeriemarke dm gründet auf diesem Farbschema.

Farbschema 4: Triadische Farbkomposition Eine Kombination aus drei Hauptfarben wirkt im allgemeinen sehr lebendig und aktiv, wie hier im Logo von Thomas Cook. Aber Vorsicht: Sind alle drei Farben zu Dominant eingesetzt, kann das Design schnell unübersichtlich wirken, das Motto lautet also auch hier "Akzente setzen".

Farbschema 5: Tetraedische Farbkomposition

Farbschema 5: Tetraedische Farbkomposition Viele Farben gekonnt in ein Logo einzubinden stellt ein schwieriges Unterfangen dar, weshalb nur wenige Markenlogos, wie Ebay, bunt sind. Um sichere Farbbeziehungen herzustellen, sollte man sich am Prinzip des Tetraeds orientieren. Dieses besteht aus zwei komplementären Farbenpaaren.

Farbschema 5: Tetraedische Farbkomposition Außerdem empfiehlt es sich, nicht allen Farben den gleichen Platz einzuräumen. Aldi beispielsweise konzentriert sich auf zwei Farben und nimmt zwei weitere nur zur Akzentuierung hinzu.




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