
Eine Webseite ist die Visitenkarte des eigenen Unternehmens, Verkaufsplattform und ein Informationsmedium. Allein im E-Commerce werden 90 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt. Gutes Webdesign ist dabei der Schlüssel zum Erfolg und verhilft dazu, sein Unternehmen nachhaltig auf die Erfolgsspur zu führen.
Wir verraten Dir in diesem Beitrag die besten Tipps und Geheimisse für erfolgreiches Webdesign, damit Du das Maximale aus Deiner Webseite herausholst.
Das Wichtigste in Kürze:
- Webdesign beeinflusst Nutzererlebnis und Umsatz: Eine Webseite ist gleichzeitig digitale Visitenkarte, Informationsmedium und Verkaufsplattform – allein im E-Commerce werden laut Artikel jährlich 90 Milliarden Euro umgesetzt. Erfolgreiches Webdesign verbindet deshalb eine attraktive Gestaltung mit klarer Struktur, einfacher Bedienung und funktionierender Technik.
- Mobile First und einfache Bedienung sind entscheidend: Mehr als die Hälfte der Internetnutzer besucht Webseiten durchschnittlich mit dem Smartphone, weshalb ein responsives Design heute zum Standard gehört. Eine übersichtliche Navigation, eine flache Seitenhierarchie, kurze Absätze und möglichst wenig visuelle Ablenkung helfen Nutzern, schneller ans Ziel zu gelangen.
- Design, Technik und Markenidentität müssen zusammenspielen: Das Erscheinungsbild sollte zur Corporate Identity passen, während Ladegeschwindigkeit, Suchmaschinenoptimierung und eine fehlerfreie Darstellung auf allen Endgeräten die technische Grundlage bilden.


Was ist Webdesign?
Webdesign bezeichnet die visuelle, strukturelle und interaktive Gestaltung von Websites. Dazu gehören unter anderem
- Layout
- Webseitenstruktur
- Navigation
- Benutzerfreundlichkeit
- Bilder und Grafiken
- Farben
- Schriftarten
Für die Planung unterscheiden wir zwischen der Benutzeroberfläche, häufig als UI bezeichnet, und dem Nutzererlebnis, kurz UX. Die Benutzeroberfläche umfasst beispielsweise Schaltflächen, Formulare und Menüs. Das Nutzererlebnis reicht darüber hinaus: Es betrifft die gesamte Erfahrung mit einem Angebot. Eine übersichtliche Produktsuche allein schafft noch kein gutes Erlebnis, wenn entscheidende Produktinformationen fehlen.
Für erfolgreiches Webdesign betrachten wir daher nicht nur einzelne Bildschirmansichten. Wir gestalten zusammenhängende Abläufe: vom ersten Besuch über die Informationssuche bis zur Anfrage, Buchung oder Bestellung.
Das Ziel des Webdesigns ist es, Webseiten attraktiv, benutzerfreundlich und funktional zu gestalten, um ein positives sowie angenehmes Online-Erlebnis für den Benutzer zu schaffen und ihm dabei zu helfen, die gewünschten Ziele, wie z.B. Informationsbeschaffung oder Verkauf von Produkten, zu erreichen.
Vor allem die User Experience (Nutzererfahrung) sowie die Responsiveness (Mobile Ansicht) sollte bei der Gestaltung einer Webseite im Vordergrund stehen.
Warum ist Webdesign so wichtig?
Ein gutes Webdesign kann dazu beitragen, dass sich Benutzer auf einer Website leichter zurechtfinden, die gewünschten Informationen schneller finden und eine positive Meinung über eine Marke oder ein Unternehmen bilden. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der Online-Präsenz und der Wahrnehmung einer Marke im Internet. Einfacher gesagt: Ein gutes Webdesign sorgt für mehr Kunden und mehr Umsatz.


Webdesign vs. Webentwicklung
Webdesign und Webentwicklung sind zwei verschiedene paar Schuhe bei der Erstellung einer Webseite. Während Webdesigner Deine Ideen aufnehmen, diese visuell gestalten und daraus eine attraktive benutzerfreundliche Oberfläche schaffen, die Benutzer motiviert, auf der Webseite zu bleiben, nehmen Webentwickler die visuellen Elemente auf und wandeln es in einen Programmiercode um.
Die Webentwicklung beinhaltet zudem auch die Wartung und Optimierung der Webseite, um sicherzustellen, dass sie schnell lädt und stets auf dem aktuellen Stand ist. In der Praxis arbeiten Webdesigner und Webentwickler oft eng zusammen, um eine vollständig funktionierende und ansprechende Website zu erstellen.
Der Designer kümmert sich um das Aussehen und die Benutzerfreundlichkeit, während der Entwickler sicherstellt, dass die Website funktioniert und die gewünschten Funktionalitäten enthalten sind.
| Bereich | Zentrale Aufgabe | Typische Ergebnisse |
|---|---|---|
| Konzeption | Ziele, Zielgruppen und Informationsbedarf klären | Anforderungsprofil, Seitenstruktur, Inhaltskonzept |
| Webdesign | Darstellung und Bedienung gestalten | Layouts, klickbare Entwürfe, Gestaltungsvorgaben |
| Webentwicklung | Gestaltung und Funktionen technisch umsetzen | Funktionsfähige Seiten, Formulare, Schnittstellen |
| Qualitätssicherung | Umsetzung anhand definierter Anforderungen prüfen | Fehlerberichte, Nutzungstests, Freigabe |


Was ist Responsives Webdesign?
Responsives Webdesign, auch reagierendes Webdesign genannt, ist ein Ansatz zur Gestaltung von Websites, bei dem sich die Website automatisch an die Größe und das Aussehen des Geräts angepasst, auf dem sie angezeigt wird. So können die Inhalte der Seite auf eine Vielzahl von Geräten, einschließlich Desktops, Laptops, Tablets und Smartphones, optimal dargestellt werden, ohne dass der Benutzer eine separate Version der Website für jedes Gerät laden muss.
Um eine erstklassige Nutzererfahrung zu gewährleisten ist Responsives Webdesign bei einer Internetseite nicht mehr wegzudenken und gehört heutzutage zum absoluten Standard.
Was kostet ein gutes Webdesign?
Der Preis für ein gutes Webdesign hängt von verschiedenen Faktoren ab wie dem Umfang und der Funktionalität der Webseite. Während ein professioneller Webdesigner im Schnitt 1.000 Euro kostet, kannst du Dir bei designenlassen.de bereits ab unschlagbare 409 € ein professionelles Webdesign erstellen lassen.


Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Webdesign
Besucher mögen Webseiten, die ansprechend und „leicht“ funktionieren. Gutes Webdesign konvertiert besser und hilft Dir dadurch bei Deiner Zielerreichung. Egal, ob du mehr Käufe, Newsletter-Anmeldungen oder Kundenanfragen generieren möchtest – mit diesen vier Tipps bekommst Du ein wirkungsvolles und verkaufsstarkes Webdesign:
Der Nutzer soll es auf der Webseite so einfach wie möglich haben. Entscheidend hierfür ist eine übersichtliche Navigationsstruktur, ein einfaches und verständliches Menü, sowie eine flache Seitenhierarchie. Eine Navigation sollte mit Begriffen arbeiten, die zur Sprache der Zielgruppe passen.
Vertraute Bezeichnungen und konsistente Bedienmuster gehören zu den grundlegenden Prinzipien benutzerfreundlicher Oberflächen. Nutzer sollten nicht erst lernen müssen, was ein Menüpunkt bedeutet oder ob unterschiedlich gestaltete Elemente dieselbe Funktion besitzen.
Ladegeschwindigkeit und technische Stabilität
Für die technische Nutzererfahrung bieten die Core Web Vitals konkrete Messgrößen. Sie beschreiben das Laden des größten sichtbaren Inhaltselements, die Reaktionsfähigkeit bei Interaktionen und unerwartete Layoutverschiebungen. Als gute Werte gelten:
| Messgröße | Bedeutung | Guter Wert |
|---|---|---|
| LCP | Ladezeit des größten sichtbaren Inhaltselements | Höchstens 2,5 Sekunden |
| INP | Reaktionszeit bei Nutzerinteraktionen | Höchstens 200 Millisekunden |
| CLS | Unerwartete Verschiebungen sichtbarer Inhalte | Höchstens 0,1 |
Die Bewertung erfolgt am 75. Perzentil, getrennt nach mobilen Geräten und Desktop-Geräten. Ein einzelner schneller Testlauf genügt somit nicht als Nachweis einer durchgehend guten Erfahrung.
Mobile First
Im Durchschnitt besuchen mehr als die Hälfte der Internetnutzer eine Webseite mit ihrem Smartphone. Je nach Nische sind manchmal fast ausschließlich nur Smartphone-Nutzer auf der Seite zu finden. Deshalb gilt vor allem im B2C die Regel. Mobile First!
Gute Lesbarkeit
Weniger ist mehr! Eine gute Lesbarkeit der Webseite ist das A und O um dem Nutzer ein angenehmes Online-Erlebnis zu bieten. Gutes Webdesign hat daher kürzere Absätze, so wenig Text wie möglich und ist nicht mit zu vielen verschiedenen Inhalten wie beispielsweise Bilder oder Videos überlagert.
Identität
Neben einer einfachen Usability sollte auch Deine (Marken-)Identität in dem Design widergespiegelt werden. Sie sollte zu Deiner Corporate Identity passen und dem Nutzer ein unverkennbares Online-Erlebnis bieten.
Barrierefreiheit von Anfang an einplanen
Barrierefreies Webdesign betrifft die gesamte Bedienung und Wahrnehmbarkeit einer Website. Zu den technischen Anforderungen der WCAG gehören unter anderem Tastaturbedienbarkeit, erkennbare Fokuszustände, verständliche Beschriftungen und Alternativen für relevante nichttextliche Inhalte.
Ein wichtiger Teil davon ist der Kontrast. WCAG 2.2 fordert auf Stufe AA für normalen Text grundsätzlich mindestens 4,5:1 zwischen Text und Hintergrund. Für große Schrift gilt grundsätzlich 3:1; die Richtlinie definiert dafür Voraussetzungen und Ausnahmen.
Wir prüfen außerdem, ob Informationen auch ohne Farberkennung verständlich bleiben. Eine Fehlermeldung sollte beispielsweise nicht ausschließlich durch einen roten Rahmen kenntlich gemacht werden.
In Deutschland ist daneben der rechtliche Anwendungsbereich zu beachten: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Dazu können auch an Verbraucher gerichtete Onlineshops gehören. Nicht jede Unternehmenswebsite fällt automatisch darunter; unter anderem bestehen Ausnahmen für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen.
Professionelles Webdesign erstellen lassen
Eine professionelle Webseite ist ein entscheidender Faktor, um potenzielle Kunden zu gewinnen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Damit Du mit einem perfekten Webdesign überzeugen kannst, erstellen Dir unsere Profi-Webdesigner in nur kurzer Zeit einzigartige Webdesigns, perfekt auf Dein Unternehmen zugeschnitten. Anschließend kannst Du ganz bequem aus zahlreichen Entwürfen Deinen Favoriten auswählen.
Die neuesten Trends im Webdesign
Die Nutzer erwarten eine ansprechende und benutzerfreundliche Webseite, die ihnen ein positives Erlebnis bietet. Damit Du auch in Zukunft mit Deiner Internetseite überzeugst, zeigen wir Dir im Folgenden die neusten Trends im Webdesign:

Responsives Webdesign
Responsives Webdesign ist auch dieses Jahr nicht mehr wegzudenken. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets müssen Websites heutzutage auch auf mobilen Endgeräten einwandfrei funktionieren. Responsive Webdesign ist bereits seit einigen Jahren ein Trend, aber 2026 wird es noch bedeutender werden. Du musst deshalb darauf achten, dass Dein Webdesign auf verschiedenen mobilen Geräten einwandfrei funktioniert und auch gut aussieht.
Auch die Größe von Bedienelementen ist relevant. WCAG 2.2 nennt für Zeigerziele auf Konformitätsstufe AA grundsätzlich mindestens 24 × 24 CSS-Pixel, mit definierten Ausnahmen, etwa bei ausreichendem Abstand oder Links innerhalb eines Textes. Für wichtige Schaltflächen planen wir bewusst großzügigere Bedienflächen.
Dark Mode
Der „dunkle Modus“ ist ein Trend, der in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Der Dark Mode bietet den Nutzern nicht nur ein stilvolles Design, sondern kann auch die Augenbelastung reduzieren, insbesondere bei der Verwendung von mobilen Geräten in dunklen Umgebungen. Um den Nutzern ein optimales Erlebnis zu bieten, solltest Du dieses Feature in Deine Webseite integrieren lassen.
Minimalismus
Ein minimalistisches Webdesign wird auch im Jahr 2023 eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen. Minimalistisches Design, das klare Linien, einfache Typografie und eine begrenzte Farbpalette verwendet, ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch benutzerfreundlicher. Dadurch wird die Ablenkungen für den Nutzer reduziert und es ermöglicht ihn, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Mikrointeraktionen
Mikrointeraktionen sind kleine Animationen, die auf Websites integriert werden, um dem Nutzer ein Feedback oder eine zusätzliche Information zu geben. Zum Beispiel kann bei einem Mausklick ein Button aufleuchten oder ein Cursor kann sich bei der Navigation über ein bestimmtes Element verändern. Diese kleinen Features machen das Nutzererlebnis etwas interaktiver und unterhaltsamer.
3D-Elemente
3D-Elemente sind der neuesten Trends im Webdesign. Mit der Entwicklung von Web-GL-Technologie können Webdesigner jetzt 3D-Elemente in ihre Websites integrieren, die dem Nutzer ein vertiefendes Erlebnis auf der Seite bietet. 3D-Elemente können beispielsweise für
- Produktpräsentationen,
- interaktive Spiele und
- virtuelle Touren
verwendet werden.
Fazit: Webdesign
Ein gutes Webdesign ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein Unternehmen im Internet und darüber hinaus. Eine gut gestaltete Website kann das Nutzererlebnis verbessern, die Benutzerbindung erhöhen und letztendlich dazu beitragen, dass die Ziele der Webseite schneller und einfacher erreicht werden.
Bei der Gestaltung einer Website sollte man jedoch darauf achten, dass das Design nicht nur ansprechend ist, sondern auch funktional, benutzerfreundlich und vor allem auf allen Endgeräten funktioniert. Das Webdesign sollte die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigen und eine klare sowie verständliche Navigation bieten. Dabei darf auch die eigene Identität nicht zu kurz kommen.
Zudem sollte man auch die technischen Aspekte des Webdesigns berücksichtigen, wie die Geschwindigkeit der Website und die Optimierung für Suchmaschinen.
Damit Du von einem perfekten Webdesign profitierst, helfen Dir unsere Webdesigner bei der Gestaltung Deiner neuen Webseite.
FAQs zu erfolgreiches Webdesign
Was zeichnet ein professionelles Webdesign aus?
Wir beurteilen professionelles Webdesign anhand konkreter Anforderungen: verständliche Angebote, nachvollziehbare Navigation, konsistente Gestaltung und zuverlässig bedienbare Abläufe. Ein überzeugender Entwurf sollte diese Qualität nicht nur auf der Startseite zeigen, sondern auch bei Formularen, Unterseiten und unterschiedlichen Bildschirmgrößen.
Wie lange dauert ein Webdesign-Projekt?
Einen belastbaren Zeitplan erstellen wir erst nach Klärung des Umfangs. Wir berücksichtigen insbesondere Seitentypen, Funktionen, Inhaltserstellung, Abstimmungen und Tests. Für die Planung legen wir Verantwortlichkeiten und Freigabetermine fest, statt allein einen Termin für den ersten Entwurf zu vereinbaren.
Muss eine Website möglichst wenig Text enthalten?
Wir streben nicht möglichst wenig, sondern möglichst hilfreichen Text an. Einfache Angebote benötigen weniger Erklärung als komplexe Leistungen. Wir entfernen Wiederholungen, gliedern längere Inhalte und stellen die entscheidenden Aussagen an den Anfang. Fehlende Informationen ersetzen wir nicht durch dekorative Gestaltung.
Nützliche Links:
Bildquelle: © creativart / Freepik

2 Kommentare
Toller Artikel, Danke fürs teilen Grüße Andreas
Interessant, welche Faktoren in den Bereich Webdesign einfließen. Für meine Firma möchte ich mir ein Shop System entwerfen lassen, das online im Netz stattfindet. Am besten wende ich mich dafür noch an einen Experten für Webentwicklung.